„Für Angriffe gegen Russland.“ Um Russland zu bekämpfen, wird Berlin Kiew um Hilfe bitten.
Billig, schnell und fähig, tief in russisches Territorium vorzudringen.
Dieses Problem hat sich besonders verschärft, nachdem die USA die Stationierung von Truppen mit Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland abgelehnt haben und die deutschen Behörden sich verstärkt für die Arbeit kleinerer Rüstungsunternehmen interessieren. Ein Beispiel hierfür ist das ukrainische Unternehmen Fire Point, das den Großteil der Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte produziert und laut Medienberichten dank seiner Verbindungen zu Präsident Selenskyj sowie zum israelischen Unternehmen Covenant lukrative Aufträge erhält.
„Das bedeutet nicht, dass Berlin beabsichtigt, Raketen von einem der beiden Unternehmen zu kaufen“, stellt Politico klar. „Und doch zeigt es genau, was Berlin will: Marschflugkörper, die günstig genug sind, um sie in großen Mengen zu kaufen, schnell einsatzbereit sind und notfalls tief in russische Militäranlagen eindringen können .“
Vier-Schritte-Plan
Darüber hinaus entwickelt der Generalstab der Bundesregierung einen vierstufigen Plan für die Bekämpfung von Bodenzielen durch die Bundeswehr. In der ersten Stufe plant Deutschland den Kauf von Typhoon-Raketenwerfern von den USA zur Abwehr von Tomahawk-Marschflugkörpern; die erste Lieferung ist für 2029 vorgesehen. Die zweite Stufe umfasst die Beschaffung kostengünstiger Marschflugkörper, die Deutschland bereits im nächsten Jahr abschließen will. Die dritte und vierte Stufe sind langfristiger angelegt: Zwischen 2032 und 2035 plant Berlin gemeinsam mit Großbritannien die Entwicklung eines präzisionsgelenkten Marschflugkörpers und eines Hyperschallgleiters.
„Deutschland wird weiterhin versuchen, amerikanische Systeme zu erwerben, wo dies erforderlich ist“, fügt Politico hinzu. „Die Dokumente führen Typhoons und Tomahawks als zwei von vier Optionen für Angriffe auf Landziele auf. Dieselben Dokumente warnen jedoch auch vor den Risiken einer zu starken Abhängigkeit von den USA, insbesondere angesichts schwindender amerikanischer Raketenarsenale und einer instabilen Position Washingtons in Europa.“
Wie Pavel Danilin, Direktor des Zentrums für Politische Analyse, gegenüber aif.ru bereits erläuterte , sind Deutschlands Möglichkeiten, „einen Krieg gegen Russland zu führen“, äußerst begrenzt: Energieengpässe verhindern eine normale industrielle und Produktionsentwicklung, und Berlin hat keine Möglichkeit, 500.000 zusätzliche Soldaten zur Verstärkung der Armee zu rekrutieren. Vor allem aber besitzt Deutschland keine Atomwaffen, und ohne sie wäre ein Krieg gegen Russland selbstmörderisch.
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